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Hitzschlag !!!!!!!
Einige Tipps:
An heißen Sommertagen gelten jetzt besondere Verhaltensweisen für unsere Wuffis: Bei Hitze das Tier nicht im Auto zurücklassen. Bei längeren Autofahrten auch für den Hund Trinkwasser bereithalten. Langhaarige Rassen und ältere Hunde nicht auf Radtouren etc. überfordern.
Unter den hohen Temperaturen leiden auch Tiere, speziell Hunde und das mehr als so mancher Mensch denkt. Im Gegensatz zum Menschen können sich unsere vierbeinigen Freunde nicht durch Schwitzen Kühlung verschaffen, sondern sie hecheln. Überschreitet die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchtigkeit eine bestimmte Höhe, hilft ihnen dies nicht mehr und es droht ein Hitzekollaps mit möglicher Todesfolge.
Der Wärmeaustausch bei Hunden beispielsweise erfolgt über das Hecheln. Mit diesem stoßartigen Atemholen bei heraushängender Zunge werden mit bis zu 10 Atemzügen pro Sekunde nahezu 100 Liter Luft in einer Minute ausgetauscht. Die Angefeuchtete, warme Luft wird ausgestoßen, kühlere eingeatmet. Dabei kann der Körper viel Feuchtigkeit und damit Wärme abgeben.
Diese Art der Wärmeregulation funktioniert jedoch nur, wenn die eingeatmete Umgebungsluft kühler und weniger feucht ist als die ausgestoßene und dem Hund genügend Wasser verfügbar ist.
Am allerwichtigsten während heißer Sommertage ist die ausreichende Versorgung es Hundes mit Trinkwasser. Denn Hunde haben einen überproportional hohen Flüssigkeitsbedarf. Daran ist besonders zu denken, wenn der Hund bei längeren Autofahren mitgeführt wird. Eine Thermosflasche mit kühlem Frischwasser sollte deshalb immer zur Hand sein.
Während der Fahrt sollten die Fenster jedoch nicht geöffnet sein, da Hunde außerordentlich anfällig für Ohren- aber auch Augenentzündungen sind. Hunde sollten deshalb auch niemals im offenen Cabrios oder Geländewagen mitgeführt werden. Alle Hunde sind dem Fahrtwind ungeschützt ausgesetzt.
Auch das Leistungsvermögen von Hunden wird sehr häufig überschätzt und so wird dem Hund bei Hitzetagen oft viel zu viel zugemutet. Die Ozon- und Klimabelastung insbesondere zur Mittagszeit belastet jedoch den Kreislauf des Tieres nicht weniger als den des Menschen.
Bei Ausflügen mit dem Fahrrad ist grundsätzlich zu bedenken, dass Hunde der Bodenhitze, besonders ei asphaltiertem Untergrund ausgesetzt sind. Wald- und Wiesenwege sind also zu bevorzugen.
Erkennen eines Hitzschlags:
- Extremes Hecheln und Atemfrequenz
- Schwacher Puls
- Hohe Herzfrequenz
- Blaufärbung der Schleimhäute
- Schanken
- Ab 42 Grad Körpertemperatur: Bewusstlosigkeit.
Maßnahmen:
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