Frühling2016

Colliepension

Buch1

 

Liebe Besucher!

Da mich dieses Thema besonders berührt und ich auf der Welthundeausstellung 2003 in Dortmund war und diese furchtbaren Durchrufe mitbekommen habe, bitte ich alle Besucher meiner Seite wirklich sehr ihre Wuffis nicht im Sommer einfach im Auto zu lassen.

Ich habe lange überlegt, ob ich die folgenden Bilder auf diesen, ja, eigentlich harmonischen Seiten zeigen sollte. Aber es gibt eben nicht nur harmonisches und Friede, Freude. Im Gegenteil und auch so etwas sollte gezeigt werden, als Abschreckung und damit sich vielleicht jeder an dieses Bild erinnert, wenn er vielleicht doch überlegt seinen Hund im heißen Auto zu lassen.

fotografiert v. Tierschützern auf der WHA 2003 in Dortmund auf einem Parkplatz vor der Halle

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Lassen Sie niemals den Hund bei hohen Temperaturen im Auto eingesperrt.

Ein im Schatten geparktes Auto kann innerhalb von Minuten in der prallen Sonne stehen und zur tödlichen Falle für den Hund werden.

Wenn Sie ein parkendes, fremdes und unbelüftetes Auto in der Sonne beobachten, indem sich ein Hund aufhält, alarmieren Sie sofort die Polizei. Es handelt sich um Tierquälerei, die in diesem Fall (ausnahmsweise) mit sehr hohen Strafen geahndet wird.

Warten Sie nicht zu lange, schlagen sie notfalls die Scheibe ein und bestehen Sie auf weitere Maßnahmen durch die Polizei.

Veronika, Lutz und Pandra, Bennie & Cochise

Hitzschlag !!!!!!!

Einige Tipps:

An heißen Sommertagen gelten jetzt besondere Verhaltensweisen für unsere Wuffis: Bei Hitze das Tier nicht im Auto zurücklassen. Bei längeren Autofahrten auch für den Hund Trinkwasser bereithalten. Langhaarige Rassen und ältere Hunde nicht auf Radtouren etc. überfordern.

Unter den hohen Temperaturen leiden auch Tiere, speziell Hunde und das mehr als so mancher Mensch denkt. Im Gegensatz zum Menschen können sich unsere vierbeinigen Freunde nicht durch Schwitzen Kühlung verschaffen, sondern sie hecheln. Überschreitet die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchtigkeit eine bestimmte Höhe, hilft ihnen dies nicht mehr und es droht ein Hitzekollaps mit möglicher Todesfolge.

Der Wärmeaustausch bei Hunden beispielsweise erfolgt über das Hecheln. Mit diesem stoßartigen Atemholen bei heraushängender Zunge werden mit bis zu 10 Atemzügen pro Sekunde nahezu 100 Liter Luft in einer Minute ausgetauscht. Die Angefeuchtete, warme Luft wird ausgestoßen, kühlere eingeatmet. Dabei kann der Körper viel Feuchtigkeit und damit Wärme abgeben.

Diese Art der Wärmeregulation funktioniert jedoch nur, wenn die eingeatmete Umgebungsluft kühler und weniger feucht ist als die ausgestoßene und dem Hund genügend Wasser verfügbar ist.

Am allerwichtigsten während heißer Sommertage ist die ausreichende Versorgung es Hundes mit Trinkwasser. Denn Hunde haben einen überproportional hohen Flüssigkeitsbedarf. Daran ist besonders zu denken, wenn der Hund bei  längeren Autofahren mitgeführt wird. Eine Thermosflasche mit kühlem Frischwasser sollte deshalb immer zur Hand sein.

Während der Fahrt sollten die Fenster jedoch nicht geöffnet sein, da Hunde außerordentlich anfällig für Ohren- aber auch Augenentzündungen sind. Hunde sollten deshalb auch niemals im offenen Cabrios oder Geländewagen mitgeführt werden. Alle Hunde sind dem Fahrtwind ungeschützt ausgesetzt.

Auch das Leistungsvermögen von Hunden wird sehr häufig überschätzt und so wird dem Hund bei Hitzetagen oft viel zu viel zugemutet. Die Ozon- und Klimabelastung insbesondere zur Mittagszeit belastet jedoch den Kreislauf des Tieres nicht weniger als den des Menschen.

Bei Ausflügen mit dem Fahrrad ist grundsätzlich zu bedenken, dass Hunde der Bodenhitze, besonders ei asphaltiertem Untergrund ausgesetzt sind. Wald- und Wiesenwege sind also zu bevorzugen.

Erkennen eines Hitzschlags:

  • Extremes Hecheln und Atemfrequenz
  • Schwacher Puls
  • Hohe Herzfrequenz
  • Blaufärbung der Schleimhäute
  • Schanken
  • Ab 42 Grad Körpertemperatur: Bewusstlosigkeit.

Maßnahmen:

    Kühlung des Hundes; Vorsichtig bei den Beinen beginnen da sonst Gefahr von Kreislaufversagen!

  • Wasser zu trinken geben – nicht zu kalt und langsam!
  • Beruhigen
  • Frische Luft zufügen
  • Evtl. Schockmaßnahmen
  • (Quelle: Internet)

 

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